Konzentrationsprobleme nach Unfall: Jonas’ Weg zurück in den Beruf Folge 363
Jonas wollte beweisen, was er noch kann. Genau das war das Problem.
Nach seinem schweren Unfall startete Jonas in die Arbeits- und Belastungserprobung – und stieß an Grenzen, die vorher niemand gesehen hatte. Konzentration weg. Planung weg. Übersicht weg. Wer nach einem Unfall wieder arbeiten will und an Konzentrationsproblemen scheitert, erkennt sich hier wieder.
Im Reha-Management entstand mit der Neuropsychologie und dem Vorgesetzten ein einfacher Plan: ein Aufgabenheft. Jonas notierte jeden Arbeitsauftrag, jede Priorität, jeden Zwischenschritt. Sein Kopf wurde entlastet. Kollegen übernahmen das System. Der Vorgesetzte meldete zurück: Die Produktivität in der Gruppe hatte sich verändert.
Der zweite Baustein war eine Pausenstruktur. Erst eine Pause nach 20 Minuten. Dann nach 25. Jonas lernte: Durcharbeiten ist nicht produktiv. Pausen sind keine Schwäche.
Diese Folge richtet sich an Unfallopfer und Angehörige, Mitarbeitende von Haftpflichtversicherungen, Rechtsanwält:innen im Personenschaden und Reha-Anbieter. In zwei Wochen folgt der Abschluss der Jonas-Reihe: Wie findet man nach einem schweren Unfall zurück zu sich selbst?
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Rechtsanwälte oder andere Rechtsberatungsstellen, Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzte und andere anerkannte Expertinnen und Experten.
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