Frontalhirnverletzung nach Unfall: warum sie übersehen wird - Folge 367
Traust du dich noch vor deine eigene Wohnungstür, oder hält dich seit einem Unfall eine Angst zurück, die niemand so richtig ernst nimmt? In dieser Folge geht es um einen anonymisierten Fall aus meiner Praxis als Reha-Manager. Eine Person überlebt einen schweren Unfall mit Kopf-, Bein- und Gesichtsverletzungen. Die sichtbaren Schäden werden behandelt, Brüche heilen, Wunden werden versorgt, Operationen finden statt. Eine Blutung unter anderem im Frontalhirn, jener Region, die für Gedächtnis, Entscheidungen und das Sicherheitsgefühl zuständig ist, bleibt dabei jedoch lange unerkannt, weil eine passende Diagnostik fehlt. Merkfähigkeit, Handlungsplanung und das eigene Wesen verändern sich, die Person zieht sich zurück, sogar vom eigenen Lebenspartner. Du erfährst, wie ein erstes ausführliches Gespräch und ein interdisziplinärer Checkup mit Neurologie, Psychologie und Orthopädie diesen Fall verändern, und wie daraus ein tragfähiger Reha- und Teilhabeplan für den weiteren Weg entsteht. Außerdem ordne ich ein, was das konkret für Haftpflichtversicherungen, für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte im Personenschaden sowie für Betroffene und ihre Angehörigen bedeutet und worauf sie jeweils achten sollten. Wenn dir diese Folge weiterhilft, abonniere den Podcast und schreib mir gern deine Rückmeldung oder deine Fragen zu diesem Thema. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch Rechtsanwälte oder andere Rechtsberatungsstellen, Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzte und andere anerkannte Expertinnen und Experten.
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