Berufstherapie nach Verkehrsunfall: Der Weg zurück in den Beruf Alltag - Folge 352
Ihr fragt euch, was nach einem schweren Verkehrsunfall mit neurologischen Folgen passiert? In diesem Video unterhalte ich mich mit André Monsees vom NRZ Friedehorst über den entscheidenden Unterschied zwischen Berufstherapie und Beschäftigungstherapie.
Nach einem Verkehrsunfall bleiben neurologische Schäden oft unbemerkt. Betroffene verlieren ihre Tagesstruktur. Ihre Persönlichkeit verändert sich. Angehörige bemerken diese Veränderungen zuerst, wenn es um die Arbeit geht. Hier setzt Berufstherapie an.
André Monsees vom NRZ Friedehorst erklärt, wie Berufstherapie funktioniert. Sie bildet realistische Arbeitsbedingungen ab. Patienten arbeiten in Gruppen. Maschinen laufen. Lärm gehört dazu. Diese Gruppentherapie deckt Defizite auf, die in ruhigen Tests verborgen bleiben.
Neuropsychologie liefert die diagnostischen Grundlagen. Das interdisziplinäre Team entwickelt individuelle Behandlungspläne. Logopäden, Neuropsychologen und Ergotherapeuten arbeiten zusammen.
Sie beginnen mit einfachen Serienarbeiten. Betroffene erleben schnelle Erfolgserlebnisse. Therapeuten steigern die Anforderungen schrittweise.
Der Einstieg in Berufstherapie signalisiert Fortschritt. Er motiviert enorm. Reha-Management passt Strategien kontinuierlich an. Jeder Fall erfordert individuelle Herangehensweise. Diese umfassende Betreuung macht den Unterschied zwischen bloßer Beschäftigung und echter Rehabilitation aus.
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